Newsletter

Wochenspruch ab 17.05.: Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft, noch seine Gnade von mir wendet.

Liebe Gemeinde,
wie halten wir es mit dem Beten? Was erwarten wir da eigentlich? Welche Erfahrungen haben wir damit gemacht? Da ist zum einen das persönliche, private Gebet und zum anderen das öffentliche Gebet, etwa im Gottesdienst. Letzteres ist ein Angebot, dass diejenigen, die am Gottesdienst teilnehmen, sich die Worte und Gedanken des Vor-Betenden zu eigen machen. Es soll daher nicht zu persönlich/privat sein. Es ist wie ein Mantel, den man einem Frierenden hinhält, damit dieser hineinschlüpfen kann – in der Hoffnung, dass er einigermaßen passt. Beten kann frustrieren. Darüber ist schon in der Bibel zu lesen. Die Schüler Jesu erlebten, wie er sich immer wieder zum Gebet zurückzog und daraus Kraft und Orientierung schöpfte. Eines seiner Gebete ist uns überliefert. Kurz vor seiner Verhaftung im Garten Gethsemane ist sein Gebet ein regelrechtes Ringen mit Gott, das in die flehentliche Bitte mündet: „Vater, lass diesen Kelch an mir vorüber gehen!“ Und – es wird nicht erhört. Aber dennoch gewinnt man in der Erzählung der Evangelisten den Eindruck, dass Jesus gestärkt aus diesem Gebet herausgeht und gefasst dem entgegen geht, was nun kommt. Manchmal ist es vielleicht genau umgekehrt, wie wir erwarten: Nicht bestimmte Verhältnisse ändern sich durch das Gebet, sondern wir werden im Gebet verändert. Beten ist nicht Selbstgespräch, auch wenn manches ähnlich ist. Aber im Beten richten wir unsere Gedanken, unsere Klagen, unsere Bitten – und hoffentlich auch unseren Dank an ein ganz bestimmtes Gegenüber – wie beim Reden mit einem guten Freund oder einer guten Freundin. Viele suchen nach spirituellen Übungen und nehmen dabei Anleihen bei der Esoterik oder fernöstlichen Praktiken. Vielleicht geht es viel einfacher: Beten wir mal wieder!

Gottesdienste wieder im Gemeindehaus
Ab kommenden Sonntag, den 17. Mai, findet wieder Gottesdienst um 10 Uhr im Gemeindehaus statt. Es gibt dabei eine Reihe von gesetzlichen Vorgaben, von denen wir aber nicht wissen, wie lange sie in dieser Form gelten. Wer den Gottesdienst im Gemeindehaus mitfeiern möchte, muss z. B. eine Mund- und Nasenmaske mitbringen. Alle, die nicht im selben Hausstand leben, müssen 1,50 m Abstand zu anderen einhalten; die Bestuhlung ist entsprechend vorgesehen. Um besser planen zu können, bitten wir um schnelle vorherige telefonische Anmeldung bei Rainer Burkart: 06303 3883. Es gibt eine Obergrenze, aber zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Newsletters waren noch viele Plätze frei. Man muss vorerst nicht zurückhaltend sein, um anderen den Vortritt zu lassen. Kindergottesdienst und Stehkaffee finden bis auf weiteres nicht statt. Die Gottesdienste werden aber auch weiterhin wie nun schon gewohnt im Internet übertragen. Wir danken an dieser Stelle sehr herzlich allen, die uns hier mit der Technik helfen und die für die Musik sorgen. Beides ist in der neuen Situation nicht einfach und wir sind dankbar für diese Hilfe und Unterstützung. Wir freuen uns darüber, dass sehr viele Menschen aus der Gemeinde, aber auch aus anderen Gemeinden und Kirchen dieses Angebot über Computer oder Telefon wahrnehmen. Am 17.05. wird der Gottesdienst von Werner und Roswitha Funck gestaltet, am 24.05. und 31.05. von Rainer Burkart – jeweils gemeinsam mit anderen.

Mennonitischer Gemeindetag im Internet
Der für das letzte Maiwochenende auf dem Weierhof geplante Deutsche mennonitische Gemeindetag ist abgesagt bzw. auf 03. bis 06.06.2021 verschoben. Leider hat es beim Versand der individuellen Absagen an die Angemeldeten eine Panne gegeben, sodass diese nicht alle erreicht haben. Das Gemeindetagsteam arbeitet daran. Als kleinen Ersatz gibt es am Samstag, den 23.05., einen virtuellen Gemeindetag im Internet ab 13 Uhr mit Workshops zu verschiedenen Themenbereichen und einem Schlussgottesdienst um 19 Uhr. Näheres und Anmeldung zur Zustellung eines Links dafür unter:

Gemeindefreizeit noch nicht abgesagt
Unsere für das letzte Wochenende im August geplante Gemeindefreizeit auf dem Thomashof ist bisher noch nicht abgesagt. Der Termin, zu dem wir noch kostenfrei stornieren können, wurde verschoben. Wir gehen davon aus, dass sich bis Mitte Juni klärt, ob die Freizeit stattfindet.

Glaubensunterweisung 2020 – 2022 später
Der Beginn des neuen Kurses der Glaubens-unterweisung, der eigentlich am 26.09. sein soll, wird vermutlich auf 14. November verschoben. Die angemeldeten Jugendlichen werden darüber gesondert informiert.

Unser Jugendreferent Chris Blickensdörfer hat seine Arbeit mit den Jugendlichen praktisch ganz ins Internet verlegt. Dort treffen sich die Jugendlichen regelmäßig mit ihm zu vielfältigen Aktivitäten.

Der nächste Newsletter erscheint erst wieder in der Woche vor Pfingsten. Wir danken an dieser Stelle allen, die hier mithelfen, mit dem Drucken, dem Post- und E-Mail-Versand und dem Verteilen vor Ort.
Ich wünsche allen Gottes Segen und Geleit in diesen Tagen und grüße herzlich
Ihr/Euer
Rainer W. Burkart, Pastor
Tel. 06303 3883
E-Mail:

Vorsitzende: Marlies Klassen; Tel. 06303 5174.
E-Mail:
Jugendreferent: Chris Blickensdörfer: 0157 51187611
E-Mail
Internetseite: www.mennoniten-enkenbach.de
Kontoverbindung bei der Kreissparkasse Kaiserslautern: IBAN: DE25 5405 0220 0002 5006 27

Eine detaillierte Anleitung, auch für die Nutzung eines Computers oder Tablets/Handys ist hier auf unserer Homepage zu finden.