Datum/Zeit: 02.04.2026, 19:30 - 20:30
Veranstaltungsort: Gemeindehaus
Schlagworte:
Weihnachten wird durch die vier Adventswochen „eingeläutet”. In diesen Wochen wächst man sozusagen auf das Weihnachtsfest hin. Die vier Adventssonntage werden genutzt, um deutlich zu machen, worum es bald, zu Weihnachten, gehen könnte und sollte.
Warum sollten wir so etwas nicht auch mit dem Osterfest machen? Natürlich tun wir das bereits in der sogenannten Fastenzeit, der Zeit, in der die Passionssonntage liegen. Aber können wir auch etwas Besonderes mit der Woche zwischen Palmsonntag und Ostern, der Karwoche machen? Gerade in einer Zeit, in der Sinnfragen in unserer Gesellschaft viel Aufmerksamkeit finden, ist es möglich, dies wieder
aufleben zu lassen.
Darum gibt es an jedem Abend der Woche zwischen Palmsonntag und Ostersonntag die Möglichkeit für einen Moment der Besinnung. Ein kurzer Vespergottesdienst, ein Abendgebet, wie auch immer man es nennen mag, von etwa einer halben Stunde Dauer, nach einer festen Liturgie.
Am Donnerstag, dem 2. April, findet dann eine längere Zusammenkunft statt, da an diesem Tag das Abendmahl gefeiert wird. Das ist „historisch gesehen” der Abend, bevor Jesus ausgeliefert und gekreuzigt wurde, und somit auch der Abend, an dem er mit seinen Jüngern das Brot brach und den Wein ausschenkte und einem damals schon jahrhundertealten Ritual eine neue Bedeutung gab.
– Johannes van der Meer
