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Musikalische Adventsgrüße

Unser Chor wird an jedem Adventssonntag auf dem Youtube-Kanal der Katholischen Vereinskapelle Enkenbach zu hören sein. Die KVK sendet an jedem Adventssonntag einen musikalischen Gruß mit Aufnahmen von früheren Konzerten, darunter auch aufnahmen der Weihnachts-CD des Chores. Damit verbinden sich Bilder mit Instrumental- und Chormusik und kurzen Texten. Schon heute ist der Chor mit „Welchen Jubel, welche Freude“ vertreten.
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Anmeldung zur Gemeindefreizeit 2020 – Kopf, Herz und Sinn… und Gott mittendrin

Flyer zur Gemeindefreizeit

Wie begegnen wir Gott in unsrem Glauben? Wie gestalten wir, was man früher „Frömmigkeit“, „Glaubensleben“ oder „Gottesbeziehung“ nannte, und heute eher vom Begriff „Spiritualität“ beschrieben wird? Hat das vor allem etwas mit Denken zu tun (kognitive Ebene) oder eher mit Gefühl (emotionale Ebene)? Sind das Gegensätze oder brauchen sie einander? Erlebe ich Gott in Beziehungen und im Kontakt mit anderen oder gehe ich alleine raus in die Natur und bestaune die Schöpfung? So wie wir verschieden sind, so ist auch unser Zugang zu Gott verschieden. Es gibt kein Schema F, in dem wir Gott begegnen oder er uns. Es gilt seinen/ihren/unseren Weg zu entdecken und sich zugleich von neuen Wegen herausfordern zu lassen.

Wir wollen auf der Gemeindefreizeit dem Geheimnis des Glaubens neu begegnen. Wir freuen uns, dass uns Bernhard Thiessen, Berlin, früher Pastor in Hamburg, als Referent begleiten wird. Er wird uns in das Thema mit hineinnehmen und es auch praktisch werden lassen. Wir dürfen gespannt sein!
Es soll neben dem Thematischen natürlich auch genügend Zeit zur freien Gestaltung geben.

Bitte mitbringen:

  • Spiele, Tischtennisschläger, Bälle, u.ä.
  • Musikinstrumente
  • Hausschuhe
  • Kleingeld für Getränke
  • Mund-Nasen-Bedeckung

Handtücher und Bettwäsche sind vorhanden!

Kosten pro Person in Euro:

EZDZ3BZ4BZ
Erwachsene135100/11590/11580
Ermäßigt/ Jugend
13 – 17
13560/7560/7545
Kinder
7 – 12
 20/3520/3515

Ermäßigt: Azubis, Hartz VI, Schüler, Studenten, FSJ
Kinder 0 – 6 im 4BZ oder im Zimmer der Eltern frei.
Die jeweils niedrigeren Preise bei Doppelzimmern und Dreibettzimmern beziehen sich auf Zimmer mit Etagenbad. Einzelzimmer gibt es nur mit Dusche und WC, Vierbettzimmer nur mit Etagenbad. Wir bemühen uns, die Zimmerwünsche zu erfüllen. Ansonsten vergeben wir die Zimmer in der Reihenfolge der Anmeldungen. Zimmer werden nur an Mitglieder einer Familie vergeben.
Wenn jemand nicht an allen drei Tagen teilnehmen kann, bitte die Tage bei der Anmeldung angeben.
Besonderheiten beim Essen: Wenn gewünscht bitte glutenfreie, laktosefreie, vegetarische oder vegane Kost angeben.
Bei Unklarheiten oder Fragen bitte an Johannes Harder wenden.

Nach der Anmeldung kann der Betrag auf das Konto unserer Gemeinde bei der Kreissparkasse Kaiserslautern unter dem Stichwort „Gemeindefreizeit“ überwiesen werden. IBAN DE 25 5405 0220 0002 5006 27

Bitte bis spätestens 15. Juli anmelden!

Vollständiger Flyer

Anmeldeformular

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Andacht aus dem Gemeindebrief

„Das Leid lehrt, standhaft zu bleiben. Die Standhaftigkeit lehrt, sich zu bewähren. Die Bewährung lehrt zu hoffen. Aber die Hoffnung macht uns nicht zum Gespött. Denn Gott hat seine Liebe in unsere Herzen gegossen durch den Heiligen Geist.“ (Römer 5, 3 – 5)

Liebe Gemeindeglieder, liebe Freundinnen und Freunde der Gemeinde,

ein ganz normaler Gemeindebrief, der nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass wir nicht in normalen Zeiten leben. Der letzte ist ausgefallen. Stattdessen gab es Newsletter an unsere Mitglieder. In vielen schlummerte der Optimismus, dass das ja sicher bald zu Ende gehen und dann alles wieder normal sein würde. Weit gefehlt! Ein gefährliches Virus hat viel Leid über die Welt gebracht. Noch immer sterben viele an Covid-19 oder leiden an den Folgen. Vielerorts war oder ist es deutlich schlimmer als bei uns. Unser Alltag ist anders geworden. Viele sind sehr verunsichert. Manche verlassen kaum noch das Haus. Wie lange wollen sie das durchhalten? Wie wird es weiter gehen? Wann wird es einen Impfstoff geben? Wird es ihn überhaupt geben? Kennen wir nicht viele andere Viren, gegen die es bis heute keinen Impfstoff gibt? Wird man wenigstens wirksamere Behandlungsmöglichkeiten finden? Wurde zu früh gelockert? Wird die befürchtete „zweite Welle“ kommen? Können und wollen wir dauerhaft mit massiven Einschränkungen leben? Zeiten wie diese erinnern uns daran, dass wir vieles nicht in der Hand haben. Das macht uns Angst, vor allem uns hier im reichen und sicheren Norden der Welt, wo wir es gewohnt sind, optimistisch in die Welt zu schauen, weil alles geordnet läuft und es gegen alle Eventualitäten das geeignete Mittel gibt, sei es politisch oder medizinisch. Aber auf einmal fühlen wir uns machtlos und fürchten uns vor dem Leid, das uns drohen könnte. Unsere gewohnten Mechanismen sind begrenzt. Reicht unser Optimismus oder brauchen wir mehr? Im Glauben reden wir von Hoffnung. Paulus schreibt der jungen, bedrängten Gemeinde in Rom diesen obenstehenden Satz über das Leid und die Hoffnung. Hoffnung ist ein großes Wort. Hoffnung ist stärker als alles, womit man rechnen kann, stärker sogar als Leid und Tod. Aber sie fällt einem nicht so einfach zu, jedenfalls denkt das Paulus aus der Perspektive des Glaubens heraus. Da kommt aus dem Leid das Standhaft-Bleiben, daraus dann das Sich-Bewähren, aus dem dann Hoffnung erwachsen kann. Der Grund dafür ist, dass wir von Gott geliebt sind. Wenig später schreibt Paulus, dass nichts und niemand uns von dieser Liebe trennen kann, keine Macht des Lichts oder der Finsternis. Diese Liebe gibt uns Würde und Wert. Wenn die Hoffnung dann da ist, dann kann ihr auch der Spott derer nichts mehr anhaben, für die die Rede von Gott Unsinn ist. Er verstummt dann, weil er spürt, dass Optimismus nicht genügt, wenn es ernst wird.

Ich wünsche uns, dass uns die Hoffnung zuwächst und uns bewahrt vor zu großer Sorglosigkeit und zu großer Furcht.
Ihr/Euer
Rainer Burkart